Korzo und Stadtturm

Im Korzo wird Rijeka zum Ausdruck gebracht, durch den Korzo erkennt man das wahre Gesicht Rijekas. Das kann Ihnen jeder, der schon einmal auf einer der vielen Terrassen und malerischen Cafés entlang dieses überaus ungewöhnlichen Spazierwegs Kaffee getrunken hat, bestätigen. Wer schon auf den Bänken gesessen hat oder die lebendige Straße von einem der beliebten Treffpunkte aus in den höchsten Stockwerken der Gebäude beobachtet hat, wird ebenfalls diese Meinung teilen. Der Stadtturm, eines der Wahrzeichen von Rijeka, stellte ursprünglich einen typischen Durchgangsturm dar, durch den man in die befestigte Stadt gelangte. Er schafft es auch heute noch, den mittleren Teil der Fußgängerzone (Korzo) zu dominieren, obwohl er mit der Zeit von vielen, späteren Bauten, übertrumpft wurde.
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Kathedrale des heiligen Vitus

Die Kathedrale des Hl. Vitus in Rijeka ist der einzige barocke Rundbau von monumentalen Ausmaßen, der auf dem Gebiet Kroatiens gebaut wurde. Der Bau dieser Kirche begann im Jahre 1638 nach Plänen des Jesuiten und Architekten G. Briano. Als Vorlage diente die bekannte venezianische Kirche Santa Maria della Salute. Für den Bau der Kirche des Hl. Vitus wurde ein erhöhter Platz inmitten der in dieser Zeit dichten, noch mittelalterlichen Stadtstruktur ausgewählt. Dort befand sich zuerst eine kleine Kirche, die demselben Patron, dem Patron der Stadt, gewidmet wurde. Der Jesuitenorden als inspirierende Kraft des Unternehmens entschied sich, den Kult vom uralten Wundertätigen Kruzifix aus dieser Kirche zu nutzen, worüber die Volkslegende erzählt, dass es anfing zu bluten, als ein gewisser Petar Lončarić einen Stein nach dem Kruzifix warf, weil er beim Glücksspiel verloren hatte. Das frühgotische Kruzifix ist in den barocken Hauptaltar der neuen Kirche integriert worden, und es fand sich auch, wie es der erzählerischen Frömmigkeit solch wundertätiger Reliquien eigen ist, ein Platz für den Stein von Lončarić, sowie eine kleine Hand aus Bronze.
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Römischer Bogen „Das alte Tor“

Das Alte Tor oder der römische Bogen sind nicht der römische Bogen, wie man einst annahm, sondern der repräsentative Eingang in den Mittelpunkt des spätantiken Kommandos der römischen Tarsatika, einer antiken Stadt auf deren Überresten sich das mittelalterliche Rijeka erhob. Das Volk von Rijeka war instinktiv im Recht, als es dieses antike Denkmal in der Vergangenheit einfach Tor nannte und die Bezeichnung römischer Bogen wurde stufenweise in der Zeitspanne des Klassizismus angenommen, als mit dessen Dokumentation und Erforschung begonnen wurde.
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Peek&Poke - Museum der Informatik / Museum der Kindheit

In dieser Dauerausstellung werden über 2000 Exponate aus der ganzen Welt und der kroatischen Computergeschichte sowie der Audio-, Video- und Foto-Technik ausgestellt. Es befindet sich auf einer Fläche von rund 300 Quadratmetern im Zentrum von Rijeka, es ist eines der Top-5-Museen der Welt bei diesen Themen und ist die größte Ausstellung dieser Art in diesem Teil Europas. Das erste kroatische Museum, das der Kindheit, dem Spiel, Büchern und Spielzeugen gewidmet ist, mit welchen schon zahlreiche Generationen gespielt haben, bevor sie sich dazu „entschlossen“ haben, den Ernst des Lebens zu fassen und erwachsen zu werden. Das Museum ist in die Themen Schöpfungspart, Fossilienzone, Gesellschaftskreis, Werbedurchgang, Buchecke, Puppenreich, Sandbereich, Ruf der Straße und Vor dem Bildschirm unterteilt.
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See- und Geschichtsmuseum des Kroatischen Küstenlandes in Rijeka

Der Hauptsitz des Museums ist ein historizistisches Gebäude- der als Kulturdenkmal geschützte ehemalige Gouverneurspalast. Der Gouverneurspalast wurde im Jahre 1896 nach dem Projekt eines der führenden ungarischen Architekten erbaut. Alajos Hauszmann erstellte das Projekt zur Zeit als Rijeka unter ungarischer Verwaltung stand. Im Palast befindet sich heute das im Jahre 1961 gegründete See- und Geschichtsmuseum des Kroatischen Küstenlandes, das eine maritime, kulturhistorische, ethnographische und eine archäologische Abteilung hat. Von der ursprünglichen Ausstattung des Gouverneurspalastes wurde auch ein Teil des Bauwerks in den Salons im ersten Stock einschließlich der Möbel und Gegenstände des Kunsthandwerks bewahrt und ausgestellt. Die ständige Ausstellung des Museums zeugt auf eine interaktive und zeitgenössische Art und Weise über die lange, reiche und stürmische Geschichte und Kultur des Lebens in der Region der heutigen Gespanschaft Primorje-Gorski Kotar von der Urgeschichte bis heute.
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Naturkundemuseum von Rijeka

Heute ist das Museum auf Meeresforschung ausgerichtet und besitzt eine spezialisierte Bibliothek aus den Bereichen der Biologie, Geologie und Paläontologie. Besucher können die reiche Sammlung und ständige Ausstellung zur geologischen Geschichte der Adria, sowie über die Methodik der ozeanographischen Forschung, Mineralien, wirbellose Meeresbewohner, Haie und Rochen, das multimediale Zentrum, Aquarium, Reptilien und Amphibien des Gebietes von Rijeka bestaunen.
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Memorial Sammlung und Bibliothek Mažuranić-Brlić-Ružić,Villa Ružić

Der Grundplan der Sammlung sind die Bibliothek und das Archiv von Ivan Mažuranić. Hier ist die Niederschrift des Epos Osman von Gundulić aus dem Jahr 1647 aufbewahrt, ein Geschenk von Petar Petrović Njegoš. Die Bibliothek zählt achttausend Bücher, hier befindet sich auch ein Archiv mit zweitausend Werken. Im Jahr 1947 erhielt sie den Status eines Denkmalerbes. Das Markenzeichen der Sammlung ist der Ring von Smail Aga Čengić, dem Hauptprotagonisten des gleichnamigen Epos von Mažuranić.
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Universitätsbibliothek Rijeka − Ausstellung „Glagolitische Schrift“

Die Ausstellung der „glagoljica“ (glagolitische Schrift) in der Universitätsbibliothek, ist eine ständige Aufstellung mit 127 Exponaten, welche die Geschichte der Verbreitung und Bedeutung dieser Schrift in der kroatischen und europäischen Kulturgeschichte erzählt. Die Schrift wurde im 9. Jahrhundert geboren und war für die Slawen gedacht, und ihre Erschaffer waren Konstantin (bekannt als Kyrill) und sein älterer Bruder Method.
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