Die besten Reiseinfos für Gent
Provided by: Stad Gent - Dienst Toerisme

Stadt­rund­gang in Gent, char­mant anders

Beginnen Sie Ihre Städtereise mit einem Besuch in Gents „Kuip“, dem historischen Zentrum. Ein etwa zweistündiger Stadtrundgang. Dem Geheimnisvollen auf der Spur, zur Grafenburg spazieren, die Gras- und Korenlei erkunden und die berühmte Turmreihe von Gent sehen. Augenschmaus im Überfluss: Erkunden Sie die moderne Architektur der Stadthalle und das rustikale Patershol, ein altes Viertel mit mittelalterlichen Straßenmustern und einer Vielzahl von kleinen Restaurants. Schließlich ist der Genter ein Geselligkeitsmensch, ein Lebensgenießer.
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Die Große Fleischerhalle

Ostflandern hat Ihnen über 175 traditionelle Regionalprodukte zu bieten. Das Besondere daran ist, dass Sie sie in Gent alle unter einem Dach finden! Das ist praktisch, nicht wahr? Die große Fleischerhalle beherbergt das Zentrum für ostflämische Regionalprodukte. Es erwartet Sie ein komplettes Angebot. Einzeln oder auch im Geschenkkorb erhältlich. Selbstverständlich können Sie auch selbst einen leckeren Geschenkkorb zusammenstellen. Sie würden gleich gern selbst kosten? Aber gern. Reservieren Sie einen Tisch im dazugehörigen Restaurant. Und genießen Sie die köstlichen Regionalgerichte vor Ort! Die Fleischerhalle war früher ein überdachter Marktplatz. In dieser aus dem 15. Jahrhundert stammenden Halle wurde die Fleischqualität geprüft und der Verkauf von Fleisch organisiert. Das lag auch daran, dass es im Mittelalter verboten war, in einem privaten Laden Fleisch zu verkaufen. Jetzt hängen an einem prächtigen offenen Holzgebälk die schönen Ganda-Schinken zum Trocknen. Die Schinken werden immer noch handwerklich nach jahrhundertealter Tradition gesalzen und getrocknet. Jetzt wird es eng. Denn neben der großen Fleischerhalle gibt es die kleinste Kneipe Gents: 't Galgenhuisje. Dieses kleine stimmungsvolle Lokal war früher eines der Pansenhäuser. Das waren kleine Häuser, in denen Innereien verkauft wurden, die aus hygienischen Gründen nicht in der Markthalle gehandelt werden durften. In der kleinen Bar sind schnell alle Plätze besetzt. Aber keine Sorge. Die im Winter beheizte Terrasse ist sehr geräumig!
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Patershol

Diese ganz besondere Ecke in Gent ist eigentlich eine Stadt-in-der-Stadt. Vergessen Sie kurz, wo Sie gerade sind. Tauchen Sie ins Mittelalter ein. Lassen Sie die jahrhundertealte Geschichte dieses reizenden Viertels auf sich einwirken! Genießen Sie die Nostalgie alter Lebensgewohnheiten. Lassen Sie sich von Architektur und Kunst begeistern. Aber auch von den malerischen Straßen mit ihren vielen gemütlichen Restaurants, volkstümlichen Kneipen und schicken Bars. Gent ist eine richtige Foodie-Stadt. Hier finden Sie die Krönung der Kulinarik. In den Straßen von Patershol reihen sich die Restaurants aneinander wie Perlen an einer Schnur. Hier können Sie auf kulinarische Weltreise gehen. Von der japanischen und indonesischen über die türkische, italienische und spanische zur heimischen flämischen Küche von anno dazumal. Ob klassisch, trendig, romantisch, leicht verrückt oder ganz exklusiv. Sie können sich darauf verlassen: Ihren Hunger wird gestillt. Im Schatten der Grafenburg lässt es sich gut und gerne leben. Man geht seinen täglichen Arbeiten nach. Man hilft sich immer gern. Die Kinder spielen auf der Straße. Patershol ist sehr viel mehr als nur ein Touristenmagnet. In erster Linie ist es ein Wohngebiet. Mit einem Festkomitee, das Traditionen respektiert und ehrt. Das verleiht dem mittelalterlichen Straßenbild einen einzigartigen historischen Wert. Erkunden Sie die vielen interessanten Gassen und Sie werden selbst feststellen: Patershol ist ein Viertel, in dem es volkstümlich zugeht.
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Das Gen­ter Stadt­mu­se­um (STAM)

Das STAM eignet sich als perfekter Start für Ihren kulturellen Citytrip in Gent; unübersehbar modern vor historischem Hintergrund. Gent ist in allen Zeitaltern zu Hause. Das gilt auch für das moderne Genter Stadtmuseum: Die Abtei aus dem 14. Jahrhundert, das Kloster aus dem 17. Jahrhundert und der Neubau aus dem 21. Jahrhundert bilden zusammen das STAM. Das STAM präsentiert mit faszinierenden Sammlungsstücken und interaktiven Multimedia die Geschichte Gents vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Stadt, ihre Entwicklung von einer mittelalterlichen Metropole zu einer Stadt von Bildung und Kultur werden verständlich und packend dargestellt Der Blickfang des Stadtmuseums Gent oder STAM ist die 300 Quadratmeter große Luftaufnahme von Gent, auf der man herumspazieren kann und darf. Die Multimedia-Anwendung ermöglicht es Ihnen, Gent ganz detailliert über vier Jahrhunderte hinweg zu betrachten. „Zichten op Gent“, also Stadtansichten, zeigen eine Darstellung von Gent aus dem Jahr 1534, Karten von 1614 und 1912 sowie eine aktuelle Luftaufnahme.
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St.-Peter-Abtei

Diese Benediktinerabtei wurde im 7. Jahrhundert von St. Amandus gestiftet, der damit auch die Stadt Gent selbst aus der Taufe hob. Im 14. und 15. Jahrhundert wuchs die Abtei zu einem richtigen Abteidorf mit Gehöften, Gärten, Häusern und Ländereien heran. Ihren Wohlstand verdankte die Abtei den Privilegien, die sie sich ausbedungen hatte, sowie den Steuern und Abgaben, die sie auf ihrem Grund und Boden erheben durfte. Diese setzten sich bis zum Binnenhafen von Gent fort. Der digitale Mönch „Alison" nimmt Sie mit auf einen virtuellen Rundgang durch die Abtei. „Alison“ ist Ihr geheimnisvoller Movieguide während Ihres Besuchs in der St.-Peter-Abtei. In siebzehn Folgen nimmt er sie auf eine spannende und geheimnisvolle Reise mit, auf der Suche nach dem Mörder seines jungen Freundes. Er bringt Sie in Räume, die Sie sonst nie betreten würden. Das mittelalterliche Refektorium, die majestätische Abteikirche, ein wunderschöner Garten und nie enden wollende Dachböden; zwischen Himmel und Erde kommen Sie aus dem Staunen nicht mehr heraus. Besonders spannend, auch für Kinder. Machen Sie schon einmal einen virtuellen Rundgang in der St.-Peter-Abtei. Zweifelsohne ist dieser Abteigarten ein Hotspot in Gent, nicht zuletzt, weil er unter den fleißigen Studenten von Gent so beliebt ist. Dort kann man unter strahlendem Himmel wunderbar chillen oder lernen. Während Ihres Städtetrips müssen Sie ihn einfach besuchen. Der paradiesische Garten mit Weingarten und Ruine bildet eine Grünoase in der Stadt. Jedes Jahr werden in der St.-Peter-Abtei sehenswerte Ausstellungen mit internationalem Ruf veranstaltet. Der Refektoriumstrakt der St.-Peter-Abtei stammt noch aus dem Mittelalter. Das Erdgeschoss der St.-Peter-Abtei (Kreuzgang und Kreuzhof, die Dauerausstellung Zwischen Himmel & Erde sowie der Abteigarten) kann kostenlos besichtigt werden.
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Citadelpark

Der Citadelpark in Gent befindet sich auf einem Hügelkamm zwischen Schelde und Leie. Dieser Stadtpark wurde im Jahr 1875 auf dem Gelände der ehemaligen holländischen Zitadelle von Gent errichtet, die zwischen 1819 und 1831 erbaut wurde. Die Zitadelle, eine der größten und modernsten ihrer Zeit in Europa, in späteren Jahren als Infanterie- und Artilleriekaserne genutzt, blieb bis 1870 in Betrieb. Dank der Namenssäulen, die 2005 für alle besonderen Bäume aufgestellt wurden, können Sie heute den botanischen Reichtum noch mehr genießen. Tierfreunde dürfen hier Tierheimtiere kurz ausführen. In einem Spielbereich können sich Kinder bis 10 Jahre so richtig austoben. Bei schönem Wetter ist das hier der angesagte Chill- und Picknickort von Gentern und Studenten. Guten Appetit!
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De Krook

Dieses architektonische Kunstwerk ist ein einzigartiger Treffpunkt für Einwohner, Studierende und Besucher. Man kann sich dort treffen, Kultur schnuppern, in aller Ruhe etwas trinken oder sich mit Innovationen und Techniken wie 3D-Druck und Virtual Reality beschäftigen. Das Gebäude verbindet nicht nur Menschen miteinander, sondern auch das historische Zentrum mit dem Kunstviertel. Auf dem Gelände arbeiten verschiedene Einrichtungen zusammen und bieten ihre Dienstleistungen an. Es gibt schon eine Bezeichnung für sie: „De-Krook-Bewohner“. Neben der Stadtbibliothek haben auch das Imec (flämisches Forschungszentrum für Nano- und Mikroelektronik) und die Universität Gent einen Platz in De Krook. Im Gebäude gibt es auch einen Mehrzweckraum, einen Studiersaal und ein Lesecafé. Das monumentale Gebäude mit Kunstintegration des Künstlers Michaël Borremans stammt vom Genter Architekturbüro Coussée & Goris und seinem Partner TV RCR Aranda Pigem Vilalta Arquitectes. Dieses spanische Architekturbüro konnte dieses Jahr auch den Pritzker-Preis in Empfang nehmen; das ist die weltweit renommierteste Auszeichnung für Architektur!
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Die Grafenburg, die Burg in Gent

Ein Besuch der Grafenburg, einer geheimnisvollen Burg, darf auf Ihrer To-do-Liste für Ihre Städtereise nach Gent nicht fehlen. Dieses wichtige Wahrzeichen in Gent ist eine Burg mit einer sehr bewegten Geschichte, die eng mit der komplexen und oft turbulenten politischen und sozialen Stadtgeschichte verbunden ist. Es ist die einzige erhalten gebliebene mittelalterliche Wasserburg mit einem nahezu vollständig intakten Verteidigungssystem in Flandern. Bei Ihrem Besuch der Grafenburg wird Ihnen ein vollständiges Bild der Ritterkultur des 12. Jahrhunderts vermittelt. Das Torgebäude, die Stadtmauer, der Donjon, die gräfliche Residenz und die Stallungen sind für Besucher zugänglich. Über die lange Wendeltreppe gelangen Sie ins Gerichtsmuseum im obersten Stockwerk der Grafenburg. Hier bekommen Sie eine einzigartige Sammlung von Folterwerkzeugen zu sehen und ebenso das Waffenmuseum. Die Grafenburg ist auch Ort für zahlreiche kulturelle Aktivitäten, Veranstaltungen und Ähnliches, unter anderem während der Genter Feste. Viele Genter wählen diesen Ort, um sich das Jawort zu geben. Wüssten Sie gern mehr über die rebellische Studentenbesetzung der Grafenburg im Jahr 1949? Erkunden Sie während Ihres Wochenendtrips in Gent die Burg und erfahren Sie alles über die „Schlacht um die Grafenburg“. Der Donjon, Symbol gräflicher Macht Tauchen Sie ein in die Geschichte dieser beeindruckenden Burg. Ihre Geschichte geht zurück bis in die Zeit der römischen Besatzung, als sich auf der Sandbank in der Leie die erste Siedlung befand. Nach einem kurzen Durchzug plündernder Wikinger bauten die Grafen von Flandern im Mittelalter die früher errichteten Holzbauten zu einem Donjon (Wohn- und Wehrturm) um, der vollständig von einer steinernen Mauer mit 24 Türmen umgeben war. Das imposante Gebäude diente mit seiner militärischen Architektur als Symbol der gräflichen Macht im turbulenten Gent. Graf Philipp und seine Grafenburg, Machtfigur Philipp von Elsass wollte allen zeigen, wer das Sagen hatte. Eine lateinische Inschrift über dem Eingangstor besagt, dass Graf Philipps (1168–1191) diese Burg im Jahr 1180 erbaute. Das Flair von Reichtum und Macht, das diese Burg seinerzeit ausstrahlte, wird ganz oben im Donjon zwischen den Zinnen fast greifbar, wenn man auf das lebendige Treiben der Stadt schaut. Industrielle Revolution vertreibt Ritter aus Gent Auf Ihrem Citytrip können Sie von der faszinierenden Geschichte der Grafenburg wahrscheinlich gar nicht genug bekommen. Im ausgehenden 18. Jahrhundert wurde die Grafenburg in private Hände verkauft und schließlich zu einem Industriekomplex umgebaut. 1807 befand sich in dieser Burg, mitten in Gent, eine Baumwollspinnerei, und die Nebengebäude dienten als ärmliche Unterkunft für etwa fünfzig Arbeiterfamilien. Nach der Schließung des Betriebs und dem Wegzug der Arbeiter verfiel die Grafenburg vollkommen und war sie reif für den Abriss. Für die Genter war die Grafenburg inzwischen zu einem Symbol für Machtmissbrauch, feudale Unterdrückung, grausame Foltermethoden und unerbittliche Inquisition geworden. Die Grafenburg erlangte durch ihre Restaurierung eine neue Bedeutung und Weltruhm als wichtigste Sehenswürdigkeit von Gent, auch dank der Weltausstellung von 1913 in Gent. Die Grafenburg in Gent besuchen? Ein Muss! Sie wollen der Geschichte Gents auf den Grund gehen? Das geht hier. Gent, charmant historisch und sprühend vor Leben!
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Blumenmarkt Kouter

Der Kouter am Sonntagvormittag. Das heißt, über den Blumenmarkt schlendern, ab und zu plaudern und sich ein Glas Weißwein und eine Portion Austern gönnen. Kurz: das Leben genießen. Anschließend in einem der zahlreichen guten Restaurants einkehren. So machen es schließlich auch die Genter am liebsten. Warum auf den Frühling warten? Der tägliche Blumenmarkt am Kouter verwöhnt Sie das ganze Jahr über mit einem wahren Blütenmeer. Auch wenn sich ein schöner Sonntag im Frühling besonders für einen solchen Besuch eignet. Die erste Frühlingswärme genießen. Den Blick über das Farbenmeer schweifen lassen. Vielleicht etwas Hintergrundmusik. Himmlisch! Mit ein bisschen Glück spielt gerade eine Musikkapelle im Pavillon. So genießen die Genter am liebsten das Leben in ihrer Stadt. Am Blauen Kiosk finden sich gegen 11 Uhr die richtigen Genussmenschen ein. Dieses zur Aperitif-Bar umgebaute Denkmal versorgt die Feinschmecker am Markt mit einem Gläschen Cava, frischen Austern und anderen Gaumenkitzlern. Der ursprünglich sechseckige Zeitungskiosk steht bereits seit 1885 an dieser Stelle. Wie diesen gab es in der Genter Innenstadt 38 weitere Kioske. Dieser Kiosk blieb als einziger übrig und lebt seit 1990 sein zweites Leben als Freiluftbar. Es gibt mehr als Flanieren, Blumen und Wein zu genießen! Wer Musik mag, muss am Kouter sein. Ja, das Wort Musik sagt hier alles! Die Genter Oper aus dem 19. Jahrhundert und der Konzertsaal De Handelsbeurs, beide am Kouter, bieten Ihnen einen Querschnitt durch die komplette Musikszene. Von Pop, Rock und Weltmusik bis Jazz, Oper und Klassik. Den kompletten Veranstaltungskalender für Konzerte zu überfliegen, ist vielleicht zu viel des Guten. Wir können Ihnen aber versichern, dass am Kouter immer Musik in der Luft liegt. Vom Kouter aus sind Sie startbereit für einen regelrechten Shoppingmarathon durch die Veldstraat!
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Boots­tou­ren in Gent

Suchen Sie sich ein gemütliches Plätzchen. Vom Wasser aus haben Sie eine bezaubernde Aussicht auf Gent. Steigen Sie während Ihres Städtetrips einmal in ein Boot. Auf den Genter Binnengewässern werden verschiedene Bootsausflüge organisiert. Fahren Sie in die Vergangenheit. Tauchen Sie in die Heimatstadt Kaiser Karls ein und entdecken Sie versteckte Orte. „Boot ahoi!“ Die nachstehend genannten Reedereien bieten Ihnen die Möglichkeit, gemütlich über die Genter Binnengewässer zu schaukeln. Die klassischen Bootstouren finden täglich statt. Für Themenrundfahrten mit einer Gruppe sollten Sie sich am besten vorab an eine Reederei wenden. Der Kapitän an Bord erzählt Ihnen alles in verschiedenen Sprachen. Am Wochenende hat Gent auch eine Wasserstraßenbahn, deren Strecke in einer Schleife durch die Stadt verläuft. Mit der CityCard können Sie kostenlos an den sechs Stationen ein- und aussteigen.
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Gentbrugse Meersen

Die Gentbrugse Meersen ist ein Park- und Naturgebiet, das ständig weiterentwickelt wird. Ein Ort zum Sporttreiben, Spielen, Gärtnern und Picknicken. Bei einem Waldspaziergang kommen Sie an offenen Gewässern vorbei, wo sich verschiedene Wasservögel eingerichtet haben. Ein Stück wilder Natur am Stadtrand. Der Barfußpfad ist ein 1 km langer Weg, der nicht künstlich angelegt wurde. Er besteht aus einem natürlichen Untergrund und ist immer Ausdruck des jeweiligen Wetters und der jeweiligen Jahreszeit. Eine richtige Wohltat für Ihre Füße!
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S.M.A.K., zeit­ge­nös­si­sche Kunst in Gent

Kunstliebhaber zeitgenössischer Kunst müssen bei ihrem Besuch in Gent unbedingt ins S.M.A.K. gehen. Das Städtische Museum für Aktuelle Kunst oder kurz das „S.M.A.K.“ wurde 1999 gegründet und befindet sich gegenüber dem MSK in einem früheren Kasinogebäude. Dynamisch und eigenwillig. Die Stadt Gent ist eigenwillig und so ist es auch das Museum für zeitgenössische Kunst. Die Sammlung gilt als die bedeutendste Sammlung zeitgenössischer Kunst in Flandern mit nationalen und internationalen Meisterwerken. Alle vier Monate zeigt das Museum eine Auswahl dieser Werke in Wechselwirkung mit originellen, oft gewagten Ausstellungen. Im Museumscafé können Sie die zahlreichen Eindrücke in aller Ruhe sortieren. Unter der inspirierenden Leitung von Ausstellungskurator und Kunstpapst Jan Hoet, einer besonderen Persönlichkeit, erhielt die frühere Abteilung des MSK für moderne Kunst hier ein eigenes Zuhause, das S.M.A.K. Die Dauerausstellung dieses Museums für zeitgenössische Kunst umfasst nationale und internationale Meisterwerke der Künstlergruppe Cobra sowie Werke aus den Bereichen Pop Art, Minimal Art, Konzeptkunst und Arte Povera, die zu den berühmtesten der Welt gehören. Interessant: Sehen Sie sich die Skulptur von Jan Fabre auf dem Dach des Gebäudes an: Den Körper des dargestellten Mannes, der die Wolken ausmisst (so auch der Titel des Kunstwerks), hat Fabre nach dem Vorbild seines eigenen Körpers gestaltet, während das Gesicht dem seines verstorbenen Bruders nachempfunden ist.
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Muse­um für Schö­ne Küns­te Gent (MSK)

Die Stärke des Museums für Schöne Künste (MSK), eins der ältesten Museen Belgiens, ist die große Vielfalt seiner Kollektion. Nie zuvor waren die alten Meister und Modernisten so perfekt nebeneinander angeordnet wie in diesem ikonischen Museumsgebäude. Ende des 18. Jahrhunderts stand Gent unter französischer Verwaltung und wurden zahlreiche städtische Kunstschätze beschlagnahmt. Ein Teil von ihnen soll heute noch im Louvre zu besichtigen sein. Das rebellische Gent jedoch verlor nicht den Mut und trug eine breit aufgestellte Kunstsammlung zusammen, für die viele Jahre lang ein passender Ort gesucht wurde. Die Lösung war das Gebäude des Architekten Van Rysselberghe im Citadelpark: ein Kunsttempel mit einem fantastischen Raumerlebnis und viel natürlichem Licht. Die Sammlung umfasst eine enorme Vielfalt an Gemälden, Zeichnungen, Radierungen und Wandteppichen vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert, mit Werken von Jeroen Bosch über Rubens bis Magritte. Noch nie konnte die Sammlung so attraktiv präsentiert werden wie heute. Ein Hörsaal, eine Bibliothek, ein Kinderatelier und eine Brasserie machen das MSK zu einem modernen, multifunktionalen Komplex, in dem Sie während Ihrer Städtereise wunderbare Stunden, von Schönheit umgeben, verbringen können.
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Ope­ra Gent

Musiktheater, Konzerte und Recitals Reiche Genter Unternehmer haben in der ersten Hälfte des 19. Jahrhundert den Anstoss zum Bau einer neuen luxuriösen Oper gegeben. Sie sollte zum Aushängeschild ihres neu erworbenen Wohlstands werden, und so wurde nicht so genau aufs Geld geschaut. In dem prachtvollen, hufeisenförmigen Aufführungssaal galt es nicht nur zu sehen, sondern auch gesehen zu werden. Der eindrucksvolle Kronleuchter und die insgesamt 90 Meter langen drei Salons sind eine Attraktion für sich.
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