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Provided by: Heidelberg Marketing GmbH, Foto Tobias Schwerdt -
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Heidelberger Schloss (mit Großem Fass und Apothekenmuseum)
Der Reiseführer wurde aktualisiert:Errichtet auf einer mittelalterlichen Burganlage hoch über Heidelberg. Fünf Jahrhunderte lang residierten hier die kurpfälzischen Kurfürsten aus dem Geschlecht der Wittelsbacher. Im Pfälzischen Erbfolgekrieg wurde die Anlage mit ihren Türmen 1693 zerstört. Die Ruinen wurden zum Symbol einer ganzen Epoche, der Deutschen Romantik. Während der sommerlichen Schlossfestspiele ist das Schloss Schauplatz zahlreicher Open Air-Aufführungen.
Nützliche Informationen
- Adresse: Heidelberger Schloss, Schlosshof 1
- Öffnungszeiten: 9 bis 18 Uhr
- Tickets: Erwachsene: 11,00 €, Ermäßigte: 5,50 €
- Website: www.schloss-heidelberg.de
- Telefon: +49 6221 53 840
- Email: service@schloss-heidelberg.de
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Errichtet auf einer mittelalterlichen Burganlage hoch über Heidelberg. Fünf Jahrhunderte lang residierten hier die kurpfälzischen Kurfürsten aus dem Geschlecht der Wittelsbacher. Im Pfälzischen Erbfolgekrieg wurde die Anlage mit ihren Türmen 1693 zerstört. Die Ruinen wurden zum Symbol einer ganzen Epoche, der Deutschen Romantik. Während der sommerlichen Schlossfestspiele ist das Schloss Schauplatz zahlreicher Open Air-Aufführungen.
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Alte Brücke
Mit ihrem Brückentor, das einst zur Stadtmauer gehörte, gilt die Alte Brücke (auch Karl-Theodor-Brücke genannt) schon immer als das Wahrzeichen Heidelbergs. Die Statuen von Karl-Theodor (Erbauer und Namensgeber der Brücke) und der Göttin der Weisheit Pallas Athene thronen hier über dem Neckar. Der Brückenaffe, der in den 1970er Jahren auf der Altstadtseite der Brücke wieder aufgestellt wurde, ist eines der beliebtesten Fotomotive. Am ersten Brückenpfeiler sind die Hochwasserstände der letzten Jahrhunderte eingezeichnet.
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Marktplatz mit Heiliggeistkirche
Einer der ältesten Plätze der Stadt wird vom Rathaus im Osten und von der Heiliggeistkirche im Westen eingerahmt. In der Mitte des Platzes steht der Herkulesbrunnen, der 1709 errichtet wurde und an die enormen Anstrengungen nach den Verwüstungen des pfälzischen Erbfolgekrieges 1689-1693 erinnern soll.
Die Heiliggeistkirche wurde ab 1400 von Ruprecht I. als Grablege und Stiftskirche errichtet. Die Besonderheit der Hallenkirche sind ihre Emporen, auf denen einst die Bibliotheca Palatina als Kettenbibliothek untergebracht war, bis sie im 30-jährigen Krieg in den Vatikan entführt wurde.
Heute ist die Heiliggeistkirche die evangelische Hauptkirche der Stadt und zieht zahlreiche Besucher mit Konzerten und Gottesdiensten an.
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Heidelberger Bergbahn und Königstuhl
Seit mehr als 100 Jahren sind die Bergbahnen ein besonderes Erlebnis in Heidelberg: Aus der romantischen Altstadt führen sie Besucher und Bürger der Stadt über die Stationen Schloss und Molkenkur zum Gipfel des Königstuhls – 400 Höhenmeter über dem Neckartal. Auf dem Weg gibt es viel zu entdecken: Mit dem günstigen Schlossticket fährt Sie die untere, neue Bahn schnell und bequem zum Schloss und zurück zur Talstation. Der Eintritt für den Schlosshof, den Fasskeller und das Deutsche Apotheken-Museum ist im Ticket enthalten. Wer höher hinaus möchte, kann bis zur Molkenkur weiterfahren. Wo sich in früheren Zeiten Kurgäste dem Molke-Fasten widmeten, können Sie heute bei Kaffee und Kuchen auf der beschaulichen Sonnenterrasse den Blick auf die Altstadt genießen.
Während sich die untere Bahn in dynamischem Silbergrau präsentiert, wird es ab dem Umstieg an der Molkenkur nostalgisch: Von hier aus bringen Sie die historischen Originalwagen im edlen Holz-Design aus dem Jahr 1907, rundum restauriert in 2005, auf den Gipfel des Königstuhls und zu den umliegenden Wäldern. Der Ausblick von 567 Metern Höhe ist grandios: Von der Terrasse der Bergstation aus reicht der Blick über den gesamten Rhein-Neckar-Raum bis zur Hügelkette der Pfälzer Weinstraße.
Der Ausflug mit den Bergbahnen der Stadtwerke Heidelberg ist aber nicht nur ein unterhaltsames Erlebnis, sondern auch ein ganz konkreter Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz: Die Bergbahn ist ein erstes Beispiel für eine umweltverträgliche Elektromobilität – und das ganz ohne Parkplatzsuche.
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Kornmarkt mit Madonna
Im Zuge der Rekatholisierungsbestrebungen unter Karl Philipp wurde die Madonnenfigur am Kornmarkt aufgestellt. Die barocke Madonna schuf Peter van den Branden im Jahr 1718. Auf der westlichen Seite steht das Palais Prinz Carl (ab 1788 Gastwirtschaft, bis 1915 Hotel, heute Veranstaltungsort mit herrlichem Spiegelsaal), auf der hinteren östlichen Seite das Haus des französischen Grafen von Graimberg. Charles de Graimberg war selbsternannter Schlosskonservator und Begründer der Städtischen Sammlungen (gestorben 1864).
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Alte Universität
In den drei Ausstellungsräumen des Museums wird die Geschichte der 625 Jahre alten Universität mit Bildern und musealen Gegenständen dokumentiert. In der Alten Aula verteidigten einst berühmte Absolventen ihre Diplom- und Doktorarbeiten. Heute dient die Alte Aula als Festsaal der Heidelberger Universität. An den Wänden und der Decke lässt sich in den Gemälden die Geschichte der ältesten Universität Deutschlands nachvollziehen.
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Philosophenweg
Der Philosophenweg zählt zu den schönsten Höhenwegen Europas. Der berühmte Spazierweg am Sonnenhang des Heiligenbergs hat schon viele Gelehrte inspiriert und bietet den Besuchern einen ungestörten Blick auf Schloss und Neckartal. Oberhalb des Philosophenwegs befindet sich der 439 m hohe Heiligenberg. Auf zahlreichen Wanderwegen können Besucher den teilweise noch erhaltenen keltischen Ringwall, den römischen Merkur-Tempel des Mithraskultes, die Thingstätte, eine Freilichtbühne aus der Zeit des Nationalsozialismus, sowie die Ruinen des Michaels- und Stephansklosters erkunden.
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Altstadtrundgang
Der älteste Teil Heidelbergs hat weit mehr zu bieten als die Alte Brücke, die malerischen Gässchen und den einzigartigen Blick zur bekanntesten Ruine der Welt. In der Altstadt reihen sich verträumte Plätze aneinander, Menschen jeden Alters und aus aller Welt treffen sich in den vielen kleinen Cafés und Kneipen und ein einzigartiges Kulturangebot lockt in Museen und Theater. Gehen Sie mit Ihrem Guide auf Entdeckungsreise, um Heidelberg wirklich kennenzulernen.
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Stadtrundfahrt mit Schlossführung
Freier Blick auf die „Bühne Heidelberg” – erster Akt: Der Blick wandert hinauf zum romantischen Schloss, das majestätisch über dem Karlsplatz thront. Es folgt eine gemütliche Stadtrundfahrt in Begleitung eines Gästeführers entlang des Neckars zum Foto-Stopp an der Alten Brücke. Der zweite Akt führt hinauf zum Heidelberger Schloss – bei einer Außenführung bringt Ihnen Ihr Gästeführer die Geschichte des faszinierenden Bauwerks näher, Sie besichtigen den Innenhof und das berühmte Große Fass. Nach der Führung können Sie das Deutsche Apotheken-Museum besuchen und anschließend mit Ihrem Schlossticket die Fahrt mit der Bergbahn, zurück in die Altstadt (Talstation Kornmarkt), genießen.
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Studentenkarzer
Hier wurden von 1778 bis 1914 die Studenten für „Kavaliersdelikte“ eingesperrt. Viele vertrieben sich die Zeit damit, sich an den Karzerwänden mit ihren Zeichnungen und Sprüchen zu verewigen. Diese „Kunstwerke“ sind noch heute zu besichtigen.
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Universitätsbibliothek
Die Bibliothek besticht mit ihrer roten Sandsteinfassade, die mit verschiedenen Figuren und Abbildern geschmückt ist. Auf den Treppenabsätzen sind Büsten berühmter Gelehrter zu sehen. Darüber hinaus laden wechselnde Ausstellungen zum Besuch ein. Besonderer Anziehungspunkt der Bibliothek ist der „Codex Manesse“, die weltberühmte mittelalterliche Liedersammlung, die einst zur „Bibliotheca Palatina“ gehörte.
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Kongresshaus Stadthalle Heidelberg
Am 01.02.2026 wurde das Konzerthaus Stadthalle nach 5 Jahren Renovierungszeit wiedereröffnet. Seit über 120 Jahren gibt es den unterschiedlichsten Veranstaltungen in Heidelberg ein Zuhause.
Um die Anforderungen an ein modernes Konzert- und Kulturhaus künftig zu erfüllen, wurde sie im Inneren umfassend und liebevoll saniert. Dabei wurde großer Wert darauf gelegt, den historischen Charme des Hauses zu bewahren und sogar historische Originalzustände aus dem Jahr 1903 wiederherzustellen.
Die herausragende Lage des Konzerthaus Stadthalle wird nun wieder erlebbar. Durch die Öffnung hin zum Neckar wird das Gebäude heller und erhält weite Sichtachsen – der Blick auf den Fluss, hinein ins Neckartal und hinüber zum Philosophenweg ist einzigartig. Der Große Saal wurde durch einen Rückbau in seinen Ursprungszustand versetzt und mit Hubböden zur flexiblen Nutzung ausgestattet. Mit Bühnen- und Tontechnik auf höchstem Niveau, der Sanierung der Voit-Orgel, einer vollständigen Bestuhlung mit Thonet-Stühlen, einer Optimierung der Barrierefreiheit sowie nachhaltigen, energetischen Verbesserungen entsteht für Publikum und Künstler eine einzigartige Konzertsituation.
Gemäß dem Motto „Modern tagen, historisch feiern“ wird das Konzerthaus Stadthalle mit abendlichen Empfängen eine ideale Ergänzung zum neuen Heidelberg Congress Center (HCC) bieten. Dinner-Veranstaltungen im Großen Saal mit bis zu 600 Plätzen, Get-togethers auf dem neu gestalteten Montpellierplatz und weitere Formate in einem der anderen vielfältigen Räumlichkeiten des Hauses bieten beste Voraussetzungen für Geselligkeit und persönliches Kennenlernen.
Wenn Vision auf Geschichte trifft – dann ist man in Heidelberg.
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