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Bereich In Tallinn
Sehenswürdigkeiten
Tallinn ist eine äußerst kompakte Stadt, die zum größten Teil zu Fuß erkundet werden kann. Die besten Möglichkeiten für Besichtigungen, Kulturveranstaltungen, Essen, Einkauf und Nachtleben befinden sich ganz praktisch im Stadtzentrum. Was auch immer Sie interessiert – das romantische, mittelalterliche Tallinn oder das trendige, hochmoderne – Sie müssen nur eine Auswahl treffen, und es kann losgehen! Die Tallinn Card gewährt Ihnen freien Eintritt in 40 Museen und andere interessante Attraktionen, eine gratis Besichtigungstour Ihrer Wahl, den kostenlosen Gebrauch des ÖPNV sowie eine Reihe von Unterhaltungsangeboten. Weitere Tipps: www.visittallinn.ee

My Tallinn - Old Town

High quality short video introducing Tallinn as a tourist destination for families. Sights from the medieval Tallinn City Wall to Town Hall Square and hidden gems in the oldest part of the city.

My Tallinn - Kalamaja

High quality short video introducing Tallinn as a tourist destination for families. Discovering the lovely bohemian seaside area on Balloon Tallinn, the icebreaker Suur Tõll and schooner Kajsamoor, exploring histroy and science in Seaplane Harbour Museum.

Der Garten des dänischen Königs

Am Hang des Dombergs, zwischen Stadtmauer und der Unterstadt, gibt es einen offenen, gartenähnlichen Bereich, der der Legende nach die Geburtsstätte der dänischen Flagge ist. Es handelt sich um den Garten des dänischen Königs, da König Valdemar II. von Dänemark angeblich hier mit seinen Truppen das Lager aufschlug, bevor er 1219 den Domberg (Toompea) eroberte. Eine bekannte Legende in Estland und Dänemark behauptet, dass die dänische Flagge, die Dannebrog, hier geboren wurde. Der Legende nach waren Valdemars Truppen am Verlieren, als sich der Himmel plötzlich öffnete und eine rote Flagge mit weißem Kreuz herunterschwebte. Die Dänen nahmen dies als himmlisches Zeichen und wurden zum Sieg angespornt. Heute ist der Garten ein Platz, wo die Einheimischen die Rolle Dänemarks in der estnischen Geschichte ehren. Auf halbem Weg Richtung Rüütli Str. können Sie ein eisernes Schwert und ein Schild mit dem dänischen Kreuz sehen. Jeden Sommer wird hier der Dannebrogtag gefeiert.
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Estnisches Schifffahrtsmuseum – Turm Dicke Margarethe

Das Nordende der Pikk Straße wird von zwei der eindrucksvollsten Verteidigungsanlagen Tallinns bewacht: die Große Strandpforte (Suur Rannavärav) und der Turm Dicke Margarethe (Paks Margareeta). Sie wurden nicht nur zur Verteidigung der Stadt vor Angriffen von der See aus gebaut, sondern beeindrucken auch jeden Besucher, der im Hafen ankommt. Das Museum stellt alle wichtigen Aspekte der Seefahrt in Estlands Geschichte vor. Zu sehen gibt es Angelutensilien aus der Steinzeit, alte Tauchausrüstungen und ein komplettes Ruderhaus eines Trawlers aus den 1950er Jahren. Das umfangreiche Museum ist auf vier Stockwerken im Kanonenturm der legendären Dicken Margarethe untergebracht. Die Große Strandpforte sowie das Viru-Tor sind die letzten erhaltenen der ehemaligen sechs Stadttore, die im Mittelalter den Zugang zur Stadt kontrollierten. Das Torsystem auf der Pikk Straße reicht in 14. Jh. zurück, aber die Dicke Margarethe wurde erst während Umbauten im frühen 16. Jh. hinzugefügt. Dieser massive Turm, der zwischen 1511 und 1530 erbaut wurde, hat einen Durchmesser von 25 Metern, eine Höhe von ca. 20 Metern und bis zu 5 Meter dicke Mauern. Der Ursprung des Namens „Dicke Margarethe“ ist unklar. Nach einigen Theorien stammt er von den größeren Kanonen, andere verweisen auf eine Köchin mit dem Namen Margarethe, die hier einst arbeitete. Auf jeden Fall hat der Turm im Laufe der Zeit verschiedene Funktionen gehabt. Er war Pulverlager, Waffenkammer und auch Gefängnis. Heute befindet sich hier das Estnische Schifffahrtsmuseum, das einen detaillierten Einblick in die Seefahrtsgeschichte der Nation gewährt. Von Mai bis September können Sie auf das Dach steigen und den Postkartenblick auf den Hafen und die Altstadt genießen, während Sie im Eiscafé Erfrischungen angeboten bekommen. Freier Eintritt mit der Tallinn Card.
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Estnisches Naturkundemuseum

Das Museum möchte Stadtmenschen die Natur näher bringen und die Geheimnisse von Flora und Fauna für sie aufdecken. Im Erdgeschoss finden sich Wandelausstellungen, im ersten Geschoss werden Ihnen die „Bewohner“ der Ostsee vorgestellt. Hier entdecken Sie die Küsten, Flüsse und Sümpfe mit ihren diversen Kreaturen. Betrachten Sie den riesigen Wels und schauen Sie nach, welche Farbe Bieberzähne haben. Hier finden Sie auch Wildleben aus der ganzen Welt, darunter Eisbären und Pinguine. Das zweite Geschoss widmet sich der Artenvielfalt in Estland mit seinen unzähligen Wäldern und Wiesen. Die große Ausstellung an Säugetieren, Vögeln und Insekten gibt einen guten Überblick über deren Aktivitäten und verrät ihre Geheimnisse. Die ständigen Ausstellungen bieten einen faszinierenden Einblick in Estlands Landschaften und ihre Bewohner und versuchen die Rolle des Menschen zu ergründen. Gratis mit der Tallinn Card!
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Das Haus der Schwarzhäupter-Bruderschaft

Das Haus der Schwarzhäupter-Bruderschaft ist so ziemlich das einzige erhalten gebliebene Renaissance-Gebäude in Tallinn. Die Bruderschaft der Schwarzhäupter entstand 1399. Sie vereinigte junge, unverheiratete Kaufleute, bevor diese als Mitglieder der Großen Gilde akzeptiert wurden. Auch ausländische Kaufleute, die sich für längere Zeit in Tallinn aufhielten aber nicht permanent hier lebten, konnten der Bruderschaft beitreten. Der Name der Bruderschaft leitet sich von ihrem Schutzpatron, dem Heiligen Mauritius ab, der einer der frühen Christen war und um 280-300 n.Chr als Märtyrer in der Schweiz starb. Sein Kopf ist das Maskottchen des Wappens der Bruderschaft. Diese Bruderschaft war nur in Estland und Lettland aktiv und in anderen europäischen Ländern nicht bekannt. Die Mitglieder der Bruderschaft verließen Tallinn in den 1940er Jahren. Wahrscheinlich war an das Haus der Schwarzhäupterbruderschaft ab dem 14. Jahrhundert auch ein Wohnhaus angeschlossen. In der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts kauften die Schwarzhäupter das Gebäude und bauten eine neue Halle ohne Deckengewölbe. Der nächste bedeutende Umbau fand 1597 statt, als die Fassade im Geiste der niederländischen Renaissance mit vielen Ornamenten und geschnitzten Dekorationen neu gestaltet wurde. An der Vorderseite des Gebäudes befindet sich eine der auffälligsten Türen in Tallinn. Sie stammt aus dem Jahr 1640. Die gewölbte Gildehalle mit zwei Schiffen wurde von der Olav-Gilde erworben und stammt aus dem 15. Jahrhundert. Eine weitere Renovierung wurde 1908 durchgeführt, dieses Mal war aber nur der Innenbereich betroffen, dem ein neo-klassisches Erscheinungsbild verpasst wurde.
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Neitsitorn (Der Jungfernturm)

Die Geschichte des Turms ist eng mit der Stadtgrenze und ihrer Ausweitung verbunden. Ursprünglich wurde der Mägdeturm 1370-73 erbaut, als die Mauer im Garten des dänischen Königs gebaut wurde. Der Mägdeturm (Meghede torne) wurde 1373 erstmals erwähnt. Von 1461-62 wurde der gesamte Komplex des Turmes aufgestockt. Eine neue Brüstung mit Schießscharten neuer Art wurde hinzugefügt. Der untere Teil der Scharte wurde mit einem Querbalken ausgestattet, der schwerere Feuerwaffen größeren Kalibers ermöglichte, wie z.B. die Arkebuse. Die neue Brüstung erhielt auch ein Dach. Im Livländischen Krieg (1558-1583) wurde der Turm beschädigt, was das Ende seiner militärischen Funktion als Verteidigungsturm bedeutete. Die Bastionen der Neuzeit machten die mittelalterlichen Türme überflüssig. Von 1842-1960 diente der Turm als Wohnraum. Einer der bekanntesten estnischen Architekten, Karl Burman, lebte nach dem 2. Weltkrieg ca. 20 Jahre im Turm. 1968 erfolgte eine umfangreiche Rekonstruktion. Am 31.12.1980 wurde das Café „Neitsitorn“ eröffnet, das schnell sehr beliebt wurde. Am Anfang der 90er wurde das Café geschlossen. Der Turn ist seit kurzem wieder als Museum und Café zugänglich. Sie können nun den Turm erkundigen, einen Kaffee genießen, die Stadtmauer entlangspazieren und im Gewölbekeller eine Ausstellung besuchen. Gratis mit der Tallinn Card.
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Museum für Puppenkunst NUKU

Dieses lustige High-Tech-Museum bietet den Besuchern einen Blick hinter die Kulissen des Theaters und stellt seine Geschichte sowie Dutzende von Puppen, die in beliebten Stücken spielten, vor. Geboten werden Puppen aus aller Welt und eine „Kammer des Schreckens“, wo die „gruseligeren“ Puppen sicher untergebracht sind. Eine Glasbrücke führt zu den Werkstätten, wo sie den Puppenmachern bei der Arbeit zuschauen können. Viele interaktive Videobildschirme vervollständigen das Museum. Im „E-Postamt“ des Museums können Sie Ihr Foto in eine Puppe umwandeln und dann an sich mailen oder aber - gegen ein geringes Entgelt - in einen Souvenirbutton oder einen Schlüsselanhänger basteln lassen. Die kleinen Besucher können sich mit einem Münzwurf in den Wunschbrunnen etwas wünschen oder aber ihre eigene NUKU-Münze herstellen. Gratis mit der Tallinn Card.
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