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Die Grafenburg, die Burg in Gent

Die Grafenburg, die Burg in Gent

Ein Besuch der Grafenburg, einer geheimnisvollen Burg, darf auf Ihrer To-do-Liste für Ihre Städtereise nach Gent nicht fehlen. Dieses wichtige Wahrzeichen in Gent ist eine Burg mit einer sehr bewegten Geschichte, die eng mit der komplexen und oft turbulenten politischen und sozialen Stadtgeschichte verbunden ist. Es ist die einzige erhalten gebliebene mittelalterliche Wasserburg mit einem nahezu vollständig intakten Verteidigungssystem in Flandern. Bei Ihrem Besuch der Grafenburg wird Ihnen ein vollständiges Bild der Ritterkultur des 12. Jahrhunderts vermittelt. Das Torgebäude, die Stadtmauer, der Donjon, die gräfliche Residenz und die Stallungen sind für Besucher zugänglich. Über die lange Wendeltreppe gelangen Sie ins Gerichtsmuseum im obersten Stockwerk der Grafenburg. Hier bekommen Sie eine einzigartige Sammlung von Folterwerkzeugen zu sehen und ebenso das Waffenmuseum. Die Grafenburg ist auch Ort für zahlreiche kulturelle Aktivitäten, Veranstaltungen und Ähnliches, unter anderem während der Genter Feste. Viele Genter wählen diesen Ort, um sich das Jawort zu geben. Wüssten Sie gern mehr über die rebellische Studentenbesetzung der Grafenburg im Jahr 1949? Erkunden Sie während Ihres Wochenendtrips in Gent die Burg und erfahren Sie alles über die „Schlacht um die Grafenburg“. Der Donjon, Symbol gräflicher Macht Tauchen Sie ein in die Geschichte dieser beeindruckenden Burg. Ihre Geschichte geht zurück bis in die Zeit der römischen Besatzung, als sich auf der Sandbank in der Leie die erste Siedlung befand. Nach einem kurzen Durchzug plündernder Wikinger bauten die Grafen von Flandern im Mittelalter die früher errichteten Holzbauten zu einem Donjon (Wohn- und Wehrturm) um, der vollständig von einer steinernen Mauer mit 24 Türmen umgeben war. Das imposante Gebäude diente mit seiner militärischen Architektur als Symbol der gräflichen Macht im turbulenten Gent. Die Grafenburg in Gent besuchen? Ein Muss! Sie wollen der Geschichte Gents auf den Grund gehen? Das geht hier. Gent, charmant historisch und sprühend vor Leben!
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Genter Altar, himmlisches künstlerisches Highlight

Genter Altar, himmlisches künstlerisches Highlight

Der 1432 enthüllte Genter Altar oder mit vollem Titel „Die Anbetung des Lamm Gottes“ der Gebrüder van Eyck gilt weltweit als künstlerischer Höhepunkt, als eins der einflussreichsten Gemälde aller Zeiten. Das müssen Sie also auf Ihrem Citytrip in Gent unbedingt gesehen haben. Insgesamt 18 Tafeln zeigen magische biblische Szenen unter anderem mit einem Porträt des Auftraggebers und Kirchenvorstehers Joos Vijd und seiner Ehefrau Elisabeth Borluut. Der monumentale Genter Altar wurde auf Eichentafeln gemalt, die mit dünnen Schichten aus einer Kreide-Leim-Mischung bedeckt waren. Die Figuren wurden in mehreren Schichten Ölfarbe aufgetragen. Die Kombination der Miniaturarbeit mit der lichtdurchlässigen Farbe schafft eine zusätzliche Dimension. Entdecken Sie es selbst, wenn Sie vor diesem Meisterwerk stehen. Es scheint eine innere Glut, ein himmlischer Glanz, von diesem Gemälde auszugehen. Hubert van Eyck hat einen Teil des Genter Altars gemalt, konnte seine Arbeit jedoch nicht fertigstellen. Sein jüngerer Bruder Jan, ein absoluter Meister seines Fachs, soll dieses Meisterwerk ein paar Jahre nach Huberts Tod vollendet haben.
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Historie an der Gras- und Korenlei

Historie an der Gras- und Korenlei

Seit dem 11. Jahrhundert legen hier Schiffe an. Wie könnte es auch anders sein? Es ist hier wie mit dem Gesang der Loreley. Die Schönheit der Graslei bezaubert alle und wird auch Sie fesseln. Dort spiegeln sich die wunderschönen Giebelhäuser in der Leie. Auf den beiden Flussufern können Besucher und Bewohner die Ruhe genießen. Auf dem Kai sitzen und nicht nur die Beine, sondern gleich auch die Seele baumeln lassen. Oder suchen Sie sich einen schönen Platz in einem der vielen Straßencafés aus. Genuss pur auf der Grasbrug Man könnte ins Schwärmen geraten! Darauf sind alle Genter stolz. Wer Gent besucht, muss unbedingt dort gewesen sein. Vom Korenmarkt aus ist es auch gar nicht weit. Gehen Sie zur Grasbrug. Von dieser Brücke aus bietet sich Ihnen ein wunderschönes Panorama! Die Boote an den Kais perfektionieren diesen Eindruck. Das Besondere hier? Sie können jetzt auch selbst einschiffen! Tauchen Sie einfach ein in die faszinierende Geschichte von Gent. Die Giebelreihe der Graslei Die am Wasser liegenden Häuser strahlen Historie aus. Das Cooremetershuys hat Ihnen heute allerlei Accessoires zu bieten. Im Mittelalter war dort der Getreidemesser für das korrekte Messen des gehandelten Getreides zuständig. Sehen Sie sich die vollständig restaurierte Fassade des Zunfthauses an, das den Freien Schiffern gehörte. Wie Sie unschwer erkennen können, hat man im Laufe der Jahrhunderte viel Geld in dieses Gebäude investiert! Den beeindruckenden Treppengiebel des alten Getreidespeichers gibt es bereits seit dem 13. Jahrhundert. Der Getreidespeicher, im Flämischen „’t spijker“, beherbergt heute das Feinschmeckerrestaurant Belga Queen und hat damit eine völlig neue Bedeutung erhalten. Korn gibt es dort bevorzugt in flüssiger Form! Aber es braucht nicht gleich ein Diner zu sein. An den beiden Prachtstraßen Graslei und Korenlei gibt es auch sehr einladende Brasserien. Oder Sie holen sich Fingerfood und setzen sich an den Kai! In der Schlichtheit steckt doch oft am meisten Romantik, oder? Ein Aperitif in der Frühlingssonne Lassen Sie sich von den zahlreichen einladenden Straßencafés verführen. Was kann noch schöner sein, als mit einem Aperitif am Wasser zu sitzen? Stimmt. Einen zweiten zu bestellen! Bei schönem Wetter kann man es hier stundenlang aushalten. Von wunderschönen malerischen Häuserfassaden umgeben. Genießen Sie die ersten warmen Sonnenstrahlen eines Frühlingstages. Mit einem schönen kühlen Weißwein. Philosophieren Sie über das Leben. Wir kommen vom Thema ab ....
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Alter Beginenhof St. Elisabeth

Alter Beginenhof St. Elisabeth

Viele der flämischen und niederländischen Beginenhöfe sind Oasen der Ruhe und Stille, wo man jeden Moment eine Begine vor ihrer Tür murmeln zu hören glaubt. Zwei der drei Beginenhöfe in Gent wurden in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Obwohl der Alte Beginenhof St. Elisabeth in der Begijnhofdries in Gent nicht mehr mit Mauern umgeben und somit Teil der Stadt ist, bleibt die Atmosphäre dort einzigartig. Heute ist der Alte Beginenhof St. Elisabeth als „heilige Ecke“ bekannt, ein Ort der Toleranz, weil es dort gleich drei verschiedene Kirchen gibt: eine katholische, eine orthodoxe und eine evangelische. Farbenfroh: von Bleiche zum Obstgarten Dieser offene Beginenhof entwickelte sich im 13. Jahrhundert zu einer Beginenhof-Stadt, mit einer Kirche, dem Haus der Beginenmeisterin, einer Infirmerie, einer Kapelle, mehr als hundert Beginenhäusern, einer Bleiche (auf der Leinen in der Sonne gebleicht wurde) und einem Obstgarten. Nach der Französischen Revolution und der zunehmenden Industrialisierung zogen die Bewohnerinnen 1873 in ihren neuen Beginenhof in Sint-Amandsberg.
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Der Genter Belfried, ein Weltkulturerbe

Der Genter Belfried, ein Weltkulturerbe

Wenn Sie während Ihres Städtetrips in Gent gerade von der magischen Skyline der Innenstadt fasziniert sind, können Sie ihn nicht verfehlen. Der Belfried ist der mittlere Turm der berühmten Turmreihe und steht zwischen der St.-Bavo-Kathedrale und der St.-Nikolaus-Kirche. Ein feuriger Drache, stolzes Symbol und Maskottchen von Gent, wacht über das historische Herz Gents. Der Genter Belfried symbolisiert Wohlstand und Unabhängigkeit dieser Stadt. Die an den Belfried angebaute Tuchhalle wurde 1907 fertiggebaut. Die elegante Brabanter Gotik der Tuchhalle zelebriert diesen Industriezweig, dem Gent so viel zu verdanken hat. An der Ecke der Tuchhalle befindet sich eine alte Gefängniswärterwohnung. Ein Besuch des Genter Belfrieds, der von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde, ist mehr als lohnenswert. 1402 wurden die Stadtprivilegien in einer Truhe im Erdgeschoss des Belfrieds aufbewahrt. Der Drache, der seit 1377 auf dem Turm steht, wachte nicht nur über die Stadt, sondern war auch der symbolische Schatzhüter des Belfrieds. Ganz stolz trug der Belfried auch die Sturmglocke mit dem Namen „Große Triumphatorin“. Heute sieht man die „Klokke Roeland“, wie die Genter sie nennen, geschwisterlich an der Seite des Genter Belfrieds am Emile Braunplein. Bis 1442 war die St.-Nikolaus-Kirche der erste Wachturm. Nach 1442 zogen die Turmwächter in den fertiggestellten Belfried ein. Zusammen mit den Glöcknern übten diese Wächter, das Korps der Stadtwächter, bis 1869 ihren Dienst aus. Feuer stellte für Gent die größte Gefahr dar. Ein Muss! Besteigen Sie die Treppe. Hören Sie dem brillanten Klang des Glockenspiels zu und genießen Sie die Aussicht über das lebendige Gent. Ab dem ersten Stockwerk gibt es einen Aufzug. Sie werden bestimmt von der Aussicht über Gent beeindruckt sein. Der Belfried ist für weniger mobile Besucher aber nicht zugänglich. Der Mammelokker, eine Legende hinter Gittern 1741 wurde zwischen Belfried und Tuchhalle ein Gebäude errichtet, der Zugang zum Stadtgefängnis. Über dem Eingang sehen Sie ein Relief. Dieses Relief bezieht sich auf eine alte römische Legende über einen Mann namens Cimon, der zum Tod durch Verhungern verurteilt wurde. Es gelang ihm, diese Strafe zu überleben, weil ihn seine Tochter, die ihn jeden Tag besuchte, an ihrer Brust säugte. „Mamme“ bedeutet Brust und „lokken“ säugen.
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St.-Michael-Brücke, Romantik in Gent

St.-Michael-Brücke, Romantik in Gent

Die St.-Michael-Brücke ist der beste Ort für romantische Gemüter. Greifen Sie schon mal nach Ihrem Smartphone, um eine ganze Reihe von wunderschönen Selfies zu schießen. Egal in welche Richtung Sie schauen, hier sind Sie rundum von der charmanten Schönheit Gents umgeben. Einen weiteren zauberhaften Blick auf Gent haben Sie, wenn bei Einbruch der Dunkelheit alle historischen Sehenswürdigkeiten wunderschön beleuchtet werden. Kurz: Auf der St.-Michael-Brücke werden Sie entdecken, was Genter und Besucher so beeindruckt. Auf der St.-Michael-Brücke erleben Sie an Ihrem Wochenende in Gent einen ganz besonderen Moment. Bleiben Sie kurz stehen und genießen Sie dieses Postkartenpanorama: die Gras- und Korenlei mit dem Alten Fischmarkt, in der Ferne die Grafenburg, die St.-Michael-Kirche, die Rückseite des ehemaligen Dominikanerklosters und heutigen Kultur- und Kongresszentrums Het Pand und natürlich die berühmte Genter Turmreihe mit den drei Türmen. Nur von dieser Brücke aus können Sie diese Turmreihe vollständig sehen. Die St.-Michael-Brücke war früher eine Drehbrücke, die Anfang des 20. Jahrhunderts aber durch eine Bogenbrücke aus Stein ersetzt wurde. In der Mitte des Bogens steht eine sehr schöne Laterne mit einer Bronzestatue des St. Michael. Kamera bereithalten!
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Die majestätische St.-Bavo-Kathedrale

Die majestätische St.-Bavo-Kathedrale

Diese beeindruckende Sehenswürdigkeit am Sint-Baafsplein in Gent, diese stolze Dame, lassen Sie auf Ihrer Städtereise natürlich nicht links liegen. Die St.-Bavo-Kathedrale, die älteste Pfarrkirche im Genter Zentrum, steht genau dort, wo sich im 10. Jahrhundert bereits eine Kirche befand und ab dem 12. Jahrhundert eine romanische Kirche stand. Diese Kirche war Johannes dem Täufer geweiht. Gent war im Mittelalter eine reiche und mächtige Stadt, die es sich zunehmend leisten konnte, größere und stattlichere Kirchen zu bauen. Daher wurde die St.-Johannis-Kirche im Laufe des 15. und 16. Jahrhunderts in die gotische St.-Bavo-Kathedrale umgewandelt. Sie suchen einen etwas anderen Städtetrip? Ausgetretene Pfade sind nicht Ihr Ding? Willkommen bei uns, schließlich ist Gent eine rebellische Stadt. Die St.-Bavo-Kathedrale bringt die aufrührerische Genter Geschichte deutlich zum Ausdruck. In der Krypta ist das Mittelschiff im romanischen Bau noch immer zu besichtigen. Im 15. Jahrhundert wurde entschieden, das romanische Bauwerk durch eine größere, gotische Kirche zu ersetzen, deren Bau 1559 abgeschlossen wurde. 1540 wurde die Kirche Sitz des St.-Bavo-Kapitels und wurde St. Bavo ihr Schutzheiliger. 1559 wurde diese Kirche in die Kathedrale des Bistums Gent umgewidmet. Die St.-Bavo-Kathedrale ist geschichtsträchtig. Kunstliebhaber kommen beim Anblick der vielen Kunstschätze aus dem Staunen nicht mehr heraus. Der barocke Hochaltar aus schwarzweißem und rot-geflammten Marmor, die Rokokokanzel aus Eiche, vergoldetes Holz und Marmor, ein Meisterwerk von Rubens: der Eintritt von Bavo in das Kloster von Gent, das Kreuzigungstriptychon von Justus van Gent, der gotische Kronleuchter/das Ewige Licht, die Prunkgräber der Genter Bischöfe und natürlich der weltberühmte Genter Altar. Im Schiff der St.-Bavo-Kathedrale können Sie den himmlischen Glanz des Werkes „Die Anbetung des Lamm Gottes“ der Gebrüder van Eyck bestaunen. Lesen Sie alle geheimnisvollen Fakten zu diesem berühmte Werk der altniederländischen Malerei. Sie möchten den Genter Altar sehen? Schauen Sie sich die Öffnungszeiten der Genter-Altar-Kapelle in der St.-Bavo-Kathedrale an. Festliche Aussicht auf die Stadt Gent Den Turm der St.-Bavo-Kathedrale können Sie nur während der Genter Feste besichtigen. Steigen Sie die Treppen hinauf und lassen Sie sich von der überwältigenden Aussicht auf dieses einzigartige Volksfest und das Herz von Gent beeindrucken. In der restlichen Zeit gibt es das schönste Panorama Gents unter den Füßen des goldenen Drachens, dem Maskottchen Gents, vom gegenüberliegenden Belfried-Turm aus. Von hier aus setzen Sie Ihre Erkundungsreise im Herzen Gents fort. Alles ist möglich!
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Zauberhafte Abendlandschaft von Gent

Zauberhafte Abendlandschaft von Gent

Bei Einbruch der Dunkelheit weicht das natürliche Licht in Gent nicht nur dem künstlichen Licht, sondern auch der Lichtkunst. Straßen, Plätze und Gebäude werden in der Abenddämmerung kunstvoll in eine bezaubernde Atmosphäre gehüllt. Als würde sich die ganze Artevelde-Stadt fürs Theater zurechtmachen. Ein faszinierendes Spektakel. Entdecken Sie den Genter Lichtplan und lassen Sie diesen wunderschönen Abendzauber auf sich wirken! Der Genter Lichtplan entstand im Jahr 1998. Ausgangspunkt dabei ist, die Stadt nachhaltig zu beleuchten und verantwortungsvoll mit Energie umzugehen. Gleichzeitig wird die Genter Innenstadt damit in eine magische Abendlandschaft aus Licht und Schatten umgewandelt. Architektonische Akzente, Straßen, Baudenkmäler und Plätze werden ästhetisch beleuchtet. Eine harmonische Verbindung von umweltgerechter Beleuchtung und Schönheit. Exzellent, nicht wahr? Das Spiel der nächtlichen Beleuchtung ist reizvoll und nimmt Sie mit. Sie erleben die Stadt abends neu und ganz anders! Mit ihrer Vorreiterrolle bei der integrierten Stadtbeleuchtung erhielt die Stadt zahlreiche Auszeichnungen und erlangte Weltruhm! Eine coole Tour entlang den am schönsten beleuchteten Orten und Gebäuden? Machen Sie den Licht-Spaziergang und begeben Sie sich dabei auf Entdeckungsreise! Sie beginnen den etwa fünf Kilometer langen Spaziergang am Kouter. Auf Ihrem Rundgang kommen Sie an allen Highlights der Genter Stadtbeleuchtung vorbei. Wenn Sie die komplette Strecke zurücklegen möchten, sollten Sie sich etwa zwei Stunden Zeit nehmen. Beginnen Sie nicht zu spät. Sobald es Mitternacht ist, wird die Stimmungsbeleuchtung nämlich wieder auf die funktionelle Beleuchtung umgeschaltet! Eine Führung ist empfehlenswert. Aber Sie können die Tour auch auf eigene Faust unternehmen.
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Trödelmarkt und Fest Bij Sint-Jacobs

Trödelmarkt und Fest Bij Sint-Jacobs

Ein Platz voller Folklore. Von den Genter Festen im Sommer bis zum wöchentlichen Trödelmarkt. Es herrscht immer Leben in der Bude. Am Wochenende ist das der Ort, an dem sich die Freunde von Kunst und Kitsch am wohlsten fühlen. Ab Mitte Juli ist es der absolute Mittelpunkt des Fests aller Feste. Die große Bühne der Genter Feste an der St.-Jakob-Kirche bringt dann die gesamte Innenstadt zum Tosen! Die Genter Feste Bij Sint-Jacobs heißt der volkstümliche Platz, der die beeindruckende St.-Jakob-Kirche umgibt. Schon jahrzehntelang ist es der absolute Mittelpunkt der Genter Feste. Hier, beim Café Trefpunt, hat man 1969 auf Anregung des Volkssängers Walter De Buck diese Feste wiederbelebt. Das war die Wiedergeburt einer alten Genter Tradition. Was als kleines Künstlertreffen um die St.-Jakob-Kirche herum einst begann, wurde mit Unterstützung der Stadtverwaltung zu einer Veranstaltung ausgebaut, die das gesamte Genter Stadtzentrum füllt. Das zehntägige Dauerfest voller Folklore, Straßen- und Puppentheater sowie Musikauftritten hat sich inzwischen zu einem der größten Volksfeste Europas entwickelt! Auch ohne die Genter Feste ist das gemütliche volkstümliche Flair auf dem Platz Bij Sint-Jacobs nie ganz weg. Freitags, samstags und sonntags herrscht dort nämlich am Vormittag immer ein reges Treiben. Dann werden Nippes, Krimskrams, Kunst und Kitsch feilgeboten. Der Trödelmarkt ist eine feste Größe. Der Markt ist so etabliert, dass sich in den Straßen und Gassen um die romanische St.-Jakob-Kirche herum, neben der renommierten Antiquitätengalerie St-John, verschiedene Stöber- und Kuriositätenläden angesiedelt haben. Der Platz Bij Sint-Jacobs ist für Sammler wirklich der place to be! Mitten auf dem Platz steht die beeindruckende St.-Jacob-Kirche. Die robuste, romanische Gottesburg. Der imposante, aus dem 12. Jahrhundert stammende Bau ist vielleicht auch der Grund, warum es diese alte Kirche noch gibt. Schließlich hat sie mehrere Zerstörungen und einen Bildersturm überlebt. Sie wurde beschädigt, demoliert und immer wieder repariert, umgebaut und ausgebaut. Auf diese Weise ist auch eine interessante Stilmischung entstanden: Romanik mit Gotik und Barock. Es ist damit ein wahrhaft eigenartiges Stück religiöser Architektur.
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