Wenn es um ordnungsgemäße Abfallentsorgung, Luftqualität, Kohlendioxidemissionen, umweltfreundliche Gebäude und Verkehrsmittel geht, ist San Francisco zu einer der umweltbewusstesten Städte in den Vereinigten Staaten und der Welt geworden.
In einem Bericht von WalletHub aus dem Jahr 2021, in dem die umweltfreundlichsten Städte Amerikas aufgelistet sind, liegt San Francisco sogar auf dem zweiten Platz, gleich hinter San Diego. Die Stadt an der Bucht hatte bereits 2017 den ersten Platz und im darauffolgenden Jahr den zweiten Platz belegt.
San Franciscos Engagement für ökologische Nachhaltigkeit hat die Stadt zu einem Vorreiter in dieser Bewegung gemacht. Im Jahr 2007 war sie die erste Stadt in den USA, die Plastiktüten verbot. Im Jahr 2014 unternahm die Stadt einen weiteren Schritt, um das Problem der Plastikverschmutzung zu bekämpfen, und wurde erneut die erste Stadt in Amerika, die den Verkauf von Einweg-Wasserflaschen aus Plastik verbot.
Ein paar weitere interessante Fakten sind, dass in San Francisco weniger Müll auf Deponien landet als in jeder anderen Großstadt der USA. Und dank umweltbewusster Regierungspolitik verbrauchen die Einwohner San Franciscos heute die geringste Wassermenge in Kalifornien.
San Francisco hat sich auch einen nachhaltigen Ansatz für den Tourismus zu eigen gemacht. Die Restaurants haben sich der Farm-to-Table-Bewegung verschrieben und bieten oft saisonal wechselnde Menüs an, während mehr als 1.000 Hotels als umweltfreundlich eingestuft wurden.