Die Burg Santa Bárbara

Die Burg Santa Bárbara

Auf dem 166 m hohen Gipfel des Monte Benacantil gelegen, befindet sich eine der größten mittelalterlichen Festungen von Spanien, die einen herrlichen Ausblick auf die Bucht bietet. Es handelt sich um eine Festung arabischen Ursprungs, auch wenn kaum noch Reste aus dieser Zeit erhalten sind. Fast alle historischen Ereignisse der Stadt hängen direkt mit der Burg und ihrer defensiven Lage zusammen, daher ist sie das wichtigste Gebäude der Stadt. Sie wurde auch noch bis vor gar nicht so langer Zeit verwendet, denn während des spanischen Bürgerkriegs wurde sie als Gefängnis eingesetzt. Der Name der Burg beruht auf der volkstümlichen Tradition, derzufolge die Burg am 4. Dezember 1247, dem Tag der hl. Bárbara, durch den damaligen Infanten und späteren König Alfons X., dem Weisen, von den Arabern zurückerobert wurde. Gegenwärtig gibt es drei Bereiche auf unterschiedlichen Höhen und aus drei verschiedenen Epochen: Im höchst gelegenen Abschnitt, dem sogenannten Macho der Burg, befinden sich die ältesten Überreste der Festung, denn dieser Bereich wurde im Mittelalter als erster bewohnt. Im mittleren Abschnitt befindet sich die Erweiterung der Burg, als im 16. Jahrhundert die wichtigsten Räume der Burg wie die Kaserne der Truppe oder das Wachhäuschen auf Anordnung des Königs Philipp II. errichtet wurden. Der dritte Abschnitt stammt aus dem 18. und 19. Jahrhundert und musste aufgrund der neuen Kriegskünste erweitert werden. Die Burg ist so bedeutend, dass sie in der Mitte des 20. Jahrhunderts zum historisch-künstlerischen Monument und Erbe von kulturellem Interesse erklärt wurde. Ferner finden wir hier eins der charakteristischsten Bilder der Stadt, die als Gesicht des Mauren bekannt ist, denn wir können vom Playa del Postiguet aus das felsige Profil eines menschlichen Gesichts auf der Hangseite des Bergs erkennen. Gegenwärtig ist die Burg die meistbesuchte Sehenswürdigkeit der Stadt dank der zahlreichen institutionellen und kulturellen Veranstaltungen, die hier abgehalten werden, und des wunderbaren Panoramablicks von jeder beliebigen Ecke aus.
DIE INSEL TABARCA

DIE INSEL TABARCA

Die Insel Tabarca liegt 11 Seemeilen von der Stadt Alicante entfernt und ist die Referenz für die Strände von Alicante. Sie ist die einzige bewohnte Insel der autonomen Region Valencia. Der Stadtkern ist von Stadtmauern umgeben, die einen Komplex bilden, welcher zum Kulturgut von besonderem Interesse erklärt wurde. Aufgrund der hervorragenden Wasserqualität und der Artenvielfalt der Fauna und Flora wurde die Insel zum Meeresschutzgebiet des Mittelmeers erklärt. Die Insel Tabarca ist 1800 m lang und bis zu 400 m breit. An den Küsten befand sich in der Vergangenheit ein Stützpunkt der Berberpiraten und im 18. Jahrhundert ordnete König Karl III. an, ein Dorf zu errichten, in dem er mehrere Familien aus Genua unterbrachte, die aus dem tunesischen Hafen Tabarka befreit worden waren. Neben dem Strand und den Buchten mit glasklarem Wasser kann der Besucher eine einzigartige Gastronomie mit dem bekannten Eintopf Caldero kosten und das Museum der Insel besuchen.
Explanada de España

Explanada de España

Sowohl der Besucher als auch die Einwohner von Alicante nutzen die Grünanlagen dank des milden Klimas zu jeder Jahreszeit. Das ganze Jahr über werden Workshops, Aktivitäten zur Animation, Kinder- und Marionettentheater usw. veranstaltet, die sich hauptsächlich an Kinder und Familien richten. EXPLANADA DE ESPAÑA. Die Promenade Explanada de España ist ein Wahrzeichen der Stadt. Diese Promenade erstreckt sich parallel zu einer der Kaimauern des Hafens und ist auf beiden Seiten mit Palmen gesäumt. Der Boden ist mit ca. 6.600.000 dreifarbigen Marmorsteinchen verziert, die zu einem charakteristischen wellenförmigen Mosaikbild zusammengesetzt sind. Weitere Parks und Gärten, die wir Ihnen empfehlen können, sind: Ereta-Park: Dieser Park befindet sich am Hang des Benacantil unterhalb der Burg Santa Bárbara gegenüber dem Strand Playa del Postiguet. Von hier aus hat man eine hervorragende Aussicht auf die Stadt und kann einen interessanten Spaziergang vom Berggipfel bis zur Altstadt machen. Parque el Palmeral: Dieser Park zählt zu den atemberaubendsten der Stadt: Er besteht aus einem Palmenhain mit Teichen, Seen und künstlichen Flüssen. Hier gibt es außerdem Sportanlagen und Mountainbike-Pisten sowie einen Pavillon mit einem Animationsprogramm, Kindertheater, usw. Canalejas-Park: Dieser Park ist einer der typischsten Gärten von Alicante. Er hat eine atemberaubende Vegetation mit hundertjährigen, 20 m hohen Ficusbäumen. Plaza de Gabriel Miró: Dieser Platz ehrt den gleichnamigen Schriftsteller aus Alicante. Er liegt wenige Meter von der Promenade Explanada de España und der Strandpromenade entfernt. Das Brunnendenkmal und die hundertjährigen, dicht belaubten Bäume schaffen eine ruhige und entspannte Atmosphäre. Paseito Ramiro, Panteón de Quijano oder Portal de Elche.
MACA MUSEUM FÜR ZEITGENÖSSISCHE KUNST ALICANTE)

MACA MUSEUM FÜR ZEITGENÖSSISCHE KUNST ALICANTE)

Das Museum für zeitgenössische Kunst wird von dem ältesten Zivilgebäude der Stadt beherbergt. Das barocke Bauwerk aus dem Jahre 1685 steht neben der Santa María-Basilika. Ursprünglich wurde es als Kornspeicher entworfen, später wurde es auch als Ausbildungszentrum (Handelsschule) genutzt bis es schließlich zum Museum wurde. Es beherbergt eine große Kunstsammlung aus dem 20. Jahrhundert, die Eusebio Sempere dem Museum vermacht hat. Außerdem sind u. a. Werke von Chillida, Picasso, Dalí und Miró ausgestellt.
ZENTRALMARKTHALLE

ZENTRALMARKTHALLE

Dieses Gebäude mit Elementen des Jugendstils wurde in den Jahren 1911/1912 unter der Leitung von J. Vidal Ramos auf der ehemaligen Stadtmauer aus dem 18. Jahrhundert errichtet. Sein rechteckiger Grundriss mit dem angehängten Rundbau im Südwesten („La Rotonda"), der mit einer halbkugelförmigen Kuppel bedeckt ist, ähnelt dem einer Basilika. Das Gebäude verfügt über zwei Stockwerke. Aufgrund der Hanglage der umliegenden Straßen ist das eine ein Tiefparterre. Eine große Freitreppe, die von zwei hervorstehenden Gebäudeteilen umsäumt wird und über verschiedene dekorative Elemente verfügt, dominiert die Hauptfassade.
Old Town Quarter

Old Town Quarter

Zurück in der Altstadt empfehlen wir einen Rundgang, der einen Besuch der Klosterkirche Nicholas Co-cathedral aus dem 17. Jahrhundert mit einem Kloster aus dem 15. Jahrhundert im Herrera-Stil der spanischen Spätrenaissance einschließen sollte sowie das Rathaus, ein Barockgebäude aus dem 18. Jahrhundert und die Basílica de Santa María, einen gotischen Bau, der auf die ursprüngliche Moschee der alten Stadt aufbaut. Teile der Kirche sind aus dem 14. und 16. Jahrhundert, im 18. Jahrhundert wurde sie mit Barock- und Rokokoelementen vollendet.
TURIBÚS IN ALICANTE

TURIBÚS IN ALICANTE

Alicante kann auch über eine Fahrt im Touristenbus, bekannt als Turibús, bequem besichtigt werden. Lohnend vor allem für Besucher, die nur wenig Zeit mitbringen, kann man im Verlaufe eines ganzen Tages beliebig oft ein- und aussteigen. Die Bussen sind mit Audioführern mit digitalem Ton ausgestattet, auf denen man zwischen 6 Sprachen wählen kann. Sie verfügen zudem über eine spezielle Rampe, dank derer auch Behinderte ohne weiteres mitfahren können. Während die Sommersaison, fahren die Busse Montag bis Sonntag, zwischen 10.00 und 19.00 Uhr. Zwischen Ende März und Anfang Dezember (ausser während der Sommersaison) fahren die Busse von Dienstag bis Sonntag von 10.00 zu 18.00 Uhr. Abfahrt (ab der Haltestelle am Plaza del Mar) Haltestellen des Turibús: 1.- Plaza Puerta del Mar 2.- Archäologisches Museum (MARQ) 3.- Burg de Santa Bárbara 4.- Markthalle (Mercado Central) 5.- Plaza de los Luceros 6.- Avda. Federico Soto. El Corte Inglés 7.- Avda. Maisonnave. El Corte Inglés 8.- Avda. Oscar Esplá 9.- Avda. Conde Vallellano 10.- Hafen für Kreuzfahrtschiffe (Estación Marítima de Cruceros) Preise: Erwachsene: 10 euros Kinder: 5 euros Rentner: 7 euros Häufigkeit : jede 60 Minuten
Freudenfeuer von Saint John Museum

Freudenfeuer von Saint John Museum

Dieses Museum ist dem volkstümlichsten Fest Alicantes gewidmet, der „Fiesta de las Hogueras de San Juan“, dem Fest der Johannisfeuer und zeigt die "ninots", die „geretteten“ Holzstatuen, das heißt, die Statuen, die nicht im jeweiligen Jahr verbrannt worden sind. In einem Videoraum werden die Höhepunkte dieses Volksfests, Fotografien, Kostüme usw. gezeigt. Dieses Museum ist ein besonderer Tipp für Familien mit Kindern!
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