20 Up Bar

Ein Beispiel für das "neue St. Pauli" findet sich nur einen Steinwurf entfernt von den einst heiß umkämpften Hafenstraßen-Häusern. Das unter Gentrifizierungskritikern skeptisch betrachtete Riverside Empire Hotel beherbergt das "20up" als eine von drei Bars. Der Name verrät schon die exklusive Location im 20. Stockwerk des Gebäudes. Auch ohne ein Hotelzimmer gebucht zu haben, kann man hier auf einen Cocktail einkehren und in nobler Atmosphäre einen atemberaubenden Blick über den Hafen genießen.
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Golem

Diese unmittelbar am Fischmarkt gelegene Bar versteht sich als "Ort des gepflegten Besäufnisses und des ernsthaften Gesprächs". Wer auf beides keine Lust hat, sollte hier trotzdem mal vorbei schauen, denn die Atmosphäre in dem Lokal ist so nett und ansprechend, dass sogar alkoholfreie Getränke gut schmecken. Und wer anstatt hochtrabend daher zu faseln, mal einen platten Schnack loslässt, wird vom stilbewussten, aber toleranten Personal nicht gleich abgemahnt. Bemerkenswert ist auch das Programm im Golem: Vom intellektuellen Gesprächskreis über Lesungen und Filmvorführungen bis hin zum Free-Jazz-Konzert geht hier so einiges. Und, ja: Es darf und soll geraucht werden.
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3Zimmerwohnung

Die 3Zimmerwohnung ist keine Bar im herkömmlichen Sinne, sondern eher eine ... nun ja ... 3-Zimmerwohnung. Aufgebaut wie eine gemütliche Privatwohnung mit Küchenzeile, Schlafzimmer, geräumigem Wohnzimmer und Kickerecke, werden Besucher hier in einem heimischen Ambiente empfangen. Und die meisten scheinen sich wirklich wie zu Hause zu fühlen, denn der Laden ist vor allem am Wochenende gut gefüllt. Hier wird feuchtfröhlich angestoßen, angeregt geschnackt oder sich einfach auf ein Sofa gefläzt. Eben ganz wie daheim oder bei Freunden. Angehende Literaren können an speziellen Leseabenden etwas aus den eigenen Werken vortragen.
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Central Park Hamburg

Im Central Park dominiert eine entspannte Stimmung, die den Stress und die Hektik des Alltags vor den Türen lässt. Genießen Sie die chillige Atmosphäre des Beachclubs mitten im Szeneviertel, der Schanze. Zwischen dem bunt gemischten Publikum lässt sich wunderbar entspannen und den Feierabend genießen. Wenn man den feinen Sand zwischen den Zehen spürt und dazu einen leckeren Cocktail in den Händen hält lässt sich die Tatsache, mitten in Hamburgs stressigem Szeneviertel zu sitzen, schnell vergessen. Und auch die Tatsache, dass der Central Park Hamburgs einziger Beachclub ohne Wasser ist, stört die Besucher hier weniger. Für Abkühlung bei heißen Temperaturen sorgen hier eine Dusche und die kühlen Getränke.
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Cotton Club

Nach mehreren Umzügen fand der älteste Jazzclub Hamburgs 1971 seine Heimat am Großneumarkt. Hier empfängt er seitdem fast täglich seine Gäste mit Live-Musik von nationalen sowie internationalen Künstlern. Phil Masons N.O. All Stars, Truck Stop, Ikey Robinson und Sami Swoi haben hier schon gespielt. Zu den regelmäßig auftretenden heimischen Musikern zählen die Louisiana Syncopators, die Schnelsen Stompers, die Hot Shots, die Boogie Connection und zahlreiche andere, deren Namen jedem Jazz-interessierten Hamburger mittlerweile reichlich vertraut wirken müssten. Getränke sowie Snacks werden bequemerweise am Tisch serviert. Das Konzept hat sich über die Jahrzehnte gut bewährt: 2009 feierte der Cotton Club seinen sage und schreibe 50. Geburtstag.
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Goldfischglas

Mit seinem langen Tresen und einer Mini-Disco hat sich das Goldfischglas in den letzten Jahren zu einem beliebten und stets gut besuchten Treffpunkt mitten im Schanzenviertel entwickelt. Unter gedimmtem Licht und in gepflegter, aber lockerer Atmosphäre lässt sich hier bestens Milchkaffee und Longdrink schlürfen oder am Beck's Gold nippen. Es gibt regelmäßige Happy Hours bis 22 Uhr. Party-Stimmung kommt sonst spätestens auf, wenn die Mini-Disco ihren Betrieb aufnimmt. Und wem das nicht genug ist, der kann sich für ein belebteres Schanzen-Halligalli mit wenigen Schritten auf den Schulterblatt begeben.
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Halo

Hier wird gefeiert, was das Zeug hält. Mit ständig wechselnden House-, R&B- und Elektronik-DJs von teilweise internationalem Rang lockt das Halo vier Mal die Woche zum ausgelassenen Tanz in die Große Freiheit. Besonders beliebt ist die "Uniscene Experience" am Freitag, die - wie das Motto schon andeutet - sich hauptsächlich (aber nicht nur) an Studenten wendet. Seit 2007 befindet sich im oberen Bereich des Halo noch die SM-Bar. Doch keine Angst: Obwohl der Name andere Assoziationen weckt, wird auch hier nur friedlich und harmlos getanzt und gefeiert - bei den "After Hours" allerdings auch schon mal bis zum Morgengrauen.
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Indra

Where the Beatles played first", lautet der Werbespruch des Indra am Ende der Großen Freiheit. Die Tatsache, dass die ersten Hamburger Auftritte der Fab Four hier statt fanden, verleiht dem Club bis heute eine kultige Aura. Aber auch abgesehen davon hat sich das Indra als mittelgroßer Live-Musik-Club in jüngerer Vergangenheit einen guten Ruf erarbeiten können. Donnerstags ist hier Jam-Session-Tag, mittwochs heißt es kurioserweise "Prima Ping-Pong" - dann wird zu dezenter musikalischer Beschallung gepflegt Tischtennis gespielt.
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Kulturhaus 73

Das Kulturhaus 73 bietet in zahlreichen, auf mehrere Etagen verteilten Räumen ein quirliges Kulturprogramm, das sich aus Konzerten, Tanzabenden, Jam-Sessions, Theateraufführungen, Filmvorführungen, "Tatort"-Schauen, Kickerturnier und anderes zusammen setzt. Auch zum Frühstücken oder für kleine Snacks wird hier gern eingekehrt. Und der hauseigene Kiosk erfreut sich sowieso allergrößter Beliebtheit - auch bei Schulterblatt-Flaneuren, die eigentlich ein ganz anderes Ziel haben.
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Mojo Club

Als der Mojo Club Anfang der 1990er Jahre eröffnete, war es der "place to be", weil damit endgültig die Clubkultur in Hamburg verankert wurde. Die HipHop- und Dancefloor-Jazz-Abende waren von höchster Qualität, gern erinnert man sich auch an die so genannten "Dub Conferences", die hier abgehalten wurden und in denen das Tanzpublikum in Bässen versank. Umso mehr erfreut es ältere und junge Tanz-Begeisterte, dass der legendäre Mojo Club seine Pforten wieder für ausgiebige Abende geöffnet hat.
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Uebel & Gefährlich

Der imposante Hochbunker in der Feldstraße war jahrelang ein kaum genutzter, schmutzig-dunkler Steinblock am Rande des Heiligengeistfeld. Belebt wurde er nach und nach von verschiedenen Firmen (Dunz Wolff, Just Music u.a.). Spätestens mit dem Einzug des Clubs Uebel & Gefährlich in den vierten Stock hat sich hier endgültig die Party- und Musik-Kultur etabliert. Seitdem ist Hamburg um eine Location reicher, die nicht nur durch ihre Lage besticht, sondern auch durch das geschmackvolle Booking ihrer Betreiber.
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